Kooperation vor Fusion – geteilte Verantwortung und gemeinsame Entwicklung
In Zeiten finanziell eingeschränkter Handlungsspielräume werden die Rufe nach Gemeindefusionen wieder lauter. Dabei wird gerne das Identitätskind mit dem Verwaltungsbad ausgeschüttet. Es gibt einen anderen Weg, Dinge gemeinsam – und damit günstiger oder besser – umzusetzen, ohne gleich das eigene Wappen an den Nagel hängen zu müssen: Gelebte Kooperation.
Die Illusion von Gemeinde. Und die Notwendigkeit geteilter Verantwortung
Vier Jahre lang hat sich das Große Walsertal einen Prozess geschenkt, mit dem sie ihre Strukturen auf Kooperation, geteilte Verantwortung und Zukunftsfähigkeit weiterentwickelten.
Eine Übung in Frieden
»Immaterielles Kulturerbe« klingt nach Bewahren. Doch was, wenn es vielmehr um die Frage geht: Was ist denn eigentlich erhaltenswert? Der Vorarlberger »Funken«, konkret: der Brauch der »Funkenhexe«, steht seit einiger Zeit in Kritik. Ich wurde im Auftrag der österreichischen UNESCO-Kommission gebeten, einen Monitoring-Dialog zu dieser Frage zu gestalten.
LandStadt Vorarlberg. Mehr Möglichkeitsraum denn Projekt.
Manche Themen lassen sich nicht einfach abschließen. Sie lassen sich nicht »abarbeiten«, nicht in Projekte zerlegen und auch nicht sauber lösen. Sie bleiben. Und sie kommen wieder. In unterschiedlichen Kontexten, mit wechselnden Akteuren, aber erstaunlich ähnlichen Fragen. Die Frage, was Vorarlberg eigentlich für ein Gebilde ist, ist so ein Thema.